Angelika Littwin-Pieper- Holz / Keramik

Angelika Littwin-Pieper lebt und arbeitet am Starnberger See.
Ihr Grundmaterial – Treibholz – sammelt sie bei jährlichen Reisen vornehmlich auf Sardinien und Sizilien. Schwemmholz, das die damit verschmolzenen Keramikköpfe zu einem neuen Leben erwecken. Mit scharfer Beobachtungsgabe erfasst die Künstlerin Charaktere und gestaltet sie bestechend realistisch. Absurdes, Humoristisches, auch zynisch Zeitkritisches, aber auch Anspielungen auf Kunstwerke oder bekannte Persönlichkeiten. Köpfe und Gesichter aus Ton verschmelzen mit dem Holz zu eindringlichen und tiefgründigen Plastiken von großer innerer Kraft und künstlerischer Reinheit.
Gesichter voller Schmerz und voller Leiden, aber auch voller Wissen und kontemplativer Ruhe charakterisieren diese Skulpturen, die von einem archaisch klassischen Ausdruck geprägt sind.

Einen "femininen George Grosz" nannte Lothar Günther Buchheim die Künstlerin (art Nr.12 Dezember 1995). Er begeisterte sich für die Ausdruckskraft und den Witz der Figuren. In seiner Sammlung im Buchheim-Museum in Bernried (Starnberger See) sind sie zu sehen.

Ausstellungen der letzten Jahre waren in u.a. Frankfurt, Cuxhaven, Helsinki, München, Murnau, sowie Nassereith in Österreich.



   
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